„Faust. Der Tragödie erster Teil! – ein Filmprojekt der Klassenstufe 10

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Aus  „Faust I“ einen Film machen? Das war die Aufgabe der 10. Klassen, welche vom 7.4. bis zum 12.4.2018 ein klassenübergreifendes Projekt zu diesem Thema durchführten.

Um das zu erfüllen, teilten sich die Schüler in Gruppen von sechs bis sieben Schülern auf. Jedes Team sollte die vorher gewählten Szenen in einem Kurzfilm darstellen. Zusätzlich gab es  noch ein Kreativ-Team, dessen Aufgabe die Darstellung des Projektes nach außen war.

 

Schon am Mittwoch, dem ersten Tag, ging die Arbeit richtig los: Tage strukturieren, Texte umschreiben, Kostüme entwerfen oder Rollenverteilungen vornehmen- jeder erhielt sofort eine Aufgabe.

Natürlich stellt sich die Frage: „Wenn es viele Gruppen gibt, gibt es doch auch keine einheitlichen Schauspieler. Woran erkennt man dann die Hauptcharaktere?“

Dieses Problem wurde dadurch gelöst, dass einheitliche Requisiten für die wichtigsten Personen festgelegt wurden. Für Faust wurde ein Hut gewählt, für Mephisto ein Umhang und für Gretchen ein Schultertuch.

Außerdem sollten die Gruppen ein Probentagebuch anfertigen, um ihr Konzept und ihre Ergebnisse darzustellen.

Des weiteren fand an diesem Tag ein sehr informationsreicher Vortrag zum Thema „Filmproduktion“ statt, welcher von einem Vertreter des Medienzentrums Heidenau gehalten wurde.

 

Auch der zweite Tag war nicht weniger ereignisreich. An diesem  führten die Gruppen ihre ersten Probedrehs durch, dies auch schon mit Kostümen, Requisiten und auswendig gelerntem Text.

 

 

Am darauffolgenden Tag wurde es wirklich ernst. Spätestens jetzt mussten die Szenen gedreht werden. An diesem Punkt traten auch die ersten Probleme mit dem Zeitplan auf, welche wir aber wieder in den Griff bekamen. Teilweise wurden die Filme parallel auch schon nachvertont.

 

Montag ging es bei allen in die Nachproduktionen. Die Filme wurden noch zu Ende geschnitten und synchronisiert, die Probetagebücher beendet und eventuelle Nachdrehs getätigt. 

 

Jeden Nachmittag fand eine sogenannte Fachkonferenz statt, in welcher zwei Mitglieder aus jeder Gruppe ihre Ergebnisse und Probleme darlegten. Gemeinsam wurden Verbesserungsvorschläge eingebracht und Lösungen gesucht und gefunden.

 

Die Idee des Filmprojektes wurde von den Schülern sehr gut aufgenommen. Zum einen, da es „mal was Neues“ war und „man dadurch, dass einem nicht alles durch die Lehrer vorgegeben wurde […]  eine gewisse Eigenmotivation entwickeln musste, um an dem Projekt weiterzuarbeiten“.

Außerdem waren sich alle Beteiligten einig, dass „Zeit“, „Organisation, Motivation, Absprache und Kreativität“ bei diesem Projekt eine große Rolle spielten.

 

Insgesamt hatten alle viel Spaß. Egal ob „am Set, im Schnitt“ oder „in der Nachproduktion“ und auch die „Kostümproben waren […] sehr lustig“.

Allgemein herrschte eine „gute Stimmung“ und eine „gute Arbeitsatmosphäre“.

Auch die Arbeit zwischen den Gruppen funktionierte sehr gut. Wenn „zum Beispiel Requisiten fehlten“, wurde „einfach in anderen Gruppen nachgefragt“.

 

Die Premiere des Projektfilms erfolgt am 21.06.2018 um 13:15 Uhr in der Aula.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen.