Erklärfilmwettbewerb

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Eine Schülergruppe der Klasse 9c hat erfolgreich am ersten der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung teilgenommen. Mit dem Film
Mitbestimmung der Bürger in Sachsen sind Florian Faber, Tim Reinhold, Frederic Schneider und Nele Sterzel unter die letzten sieben Finalisten der Altergruppe Klasse 9/10 gekommen. 

Die Höhle der Lämmer

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Am Dienstag, dem 20. November 2018, stand  für die Religionsschüler der Klassenstufe 12 die Präsentation ihrer Projekte zur Verbesserung der kirchlichen Gemeinden in unserer Umgebung an. Die Präsentationen sowie der Titel waren dabei an dem Prinzip der Unterhaltungsshow „Die Höhle der Löwen“ orientiert. Es gab also eine Jury, bestehend aus Heidenaus Bürgermeister Jürgen Opitz als Vertreter der katholischen Gemeinden,  Herrn Jeremias, Herrn Schlag als Vertreter der Baptistengemeinde Heidenau, Hernr Kollender als Vertreter der Gesellschaftswissenschaften sowie Herrn Prof. Bouchard als Experte für Betriebswirtschaftslehre. Diese würden die Projekte der Schüler bewerten und auf ihre Umsetzungschancen prüfen. Im Publikum saßen zudem einige Lehrer des Pestalozzi – Gymnasiums und die Schüler aus dem Religionsgrundkurs Klasse 11, die zum Ende sogar für das ihrer Meinung beste Projekt stimmen konnten.

Den Beginn machte die Gruppe mit Felix Reichelt und Hagen Drescher und ihrer Idee des „Kreativtreff“. Mit ihrem Plan eines regelmäßig stattfindenden Bastelabends mit anschließendem Bibellesen streben sie vor allem den Aspekt der gemeinschaftlichen praktischen Arbeit mit dem christlichen Glauben zu verbinden an, um mehr Menschen in die Gemeinden zu locken. Dabei soll das Basteln aber auch seine Wirkung auf Stressbewältigung sowie die soziale Interaktion entfalten und das Lesen der Bibel das allgemeine Bibelverständnis fördern. Sie stellten dabei ausführlich benötigte Ressourcen in Form von freien Gemeindesälen und einem Lagerraum, mögliche Partner, wie Mitglieder der Gemeinden und ehrenamtliche Lektoren bzw. Bastelleiter und die Kostenstruktur mit möglichen Einnahmen und Ausgaben vor.

Im Anschluss an die Präsentation gab es noch einige Fragen der Jury, die den Bezug des Projekts zur Kirche, aber auch den Zeitraum des Stattfindens eines solchen Abends klären sollten. Allgemein wurde das Projekt positiv, aber trotzdem verbesserungsbedürftig aufgenommen.

 

Weiter im Programm ging es mit „Gospelchor“, vorgestellt durch Bettina Börner und Marvin Heymann. Ihre Idee handelt von einem Chor, der neu in der Kirchgemeinde Dohna aufgestellt werden soll. In der Ecksteingemeinde können sich gesangsinteressierte Menschen aller Altersstufen treffen, um zu singen, Spaß zu haben und neue Leute kennenzulernen. Jeden Mittwoch 17-19 Uhr würde Karl-Heinz Knobloch, ein schon erfahrener Chorleiter, neue Gospelgesänge einstudieren und den Chor zu Wohlklängen bringen. Für eigene Auftritte ist ein einheitliches Outfit geplant, für Chorproben stehen immer Getränke und Snacks bereit. Als besonderes Highlight besuchen alle Mitglieder zusammen einmal im Jahr ein professionelles Gospelkonzert als eine schöne Art der Weiterbildung. Durch Spenden und Eintrittsgeld klärt der Chor seine Finanzen, von denen auch Werbe-Flyer gedruckt werden könnten.

Die Jury war äußerst begeistert von dieser Idee, denn sie fand, dass ein Chor immer Zuhörer und, noch viel wichtiger, Mitglieder findet.

Die Gruppe bestehend aus Sophia Berger und Maurice Wetzel mit ihrem Projekt „Kirchenportal“ begann mit der Leitfrage, was das Problem der Gemeinden sei. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass es eine zu große Kluft zwischen jungen (bis 18 Jahre) und älteren Menschen (30 – 40 Jahre und älter) gibt und diese geschlossen werden müsste. Um diese Schließung zu bewirken, soll eine Website für Gemeinden und Kirchen aus ganz Deutschland gegründet werden, welche Module wie Forum, Wikia und Chatrooms enthält, damit vor allem junge Menschen eine moderne Art erhalten, Kirche für sich zu entdecken. Hauptziel wäre dabei ein Ausgleich der Altersstruktur innerhalb der Gemeinden, aber auch die Möglichkeit, Kirche und christlichen Glauben freiwillig für sich zu entdecken und das Überleben der Gemeinden zu sichern, sind Ziele des Projektes.                                                                                                                           Als Anfangspartner ihres Projektes listeten die beiden die evangelisch – reformierte Gemeinde zu Dresden und die Firma IQS New Media GmbH. Später sollen natürlich noch alle Gemeinden Deutschlands dazugehören. Als erste Gruppe planten Sophia und Maurice für Werbung auch die Nutzung sozialer Medien, wie Twitter oder Instagram per CPC ein. Die Finanzierung des Projektes würden sie durch Spenden, Kollekten und Kickstarter umsetzen. Für weitere Erhaltungskosten würden sie ein Patreon – Programm einführen.

Die Jury fällte nach einigen Rückfragen zur Finanzierung ein recht positives Urteil, mit dem Tipp von Prof. Bouchard, ihr Projekt mit denen der beiden vorhergehenden zu kombinieren, um es auf Dauer erfolgreich zu machen.

 

Die 4. Gruppe stellte ihr Projekt als „Kirchpedia“, eine Anlehnung an Wikipedia, dar. Annabell Hanke und Karl Stiefel meinten, Kirchpedia werde vor allem eine Informations-website, die mit Bildern, einfachen Erklärungen und Veranschaulichungen Begriffe des Christentums erklärt. Jeder, der Interesse hat, findet auf dieser Seite auch ein Forum für den Austausch und einzelne Fragen. Besonders junge Menschen soll die Idee ansprechen. Sie werden auch als Mehrheit Kirchpedia besuchen, so die Vortragenden. Interessanter als die normalen Funktionen wird eine extra Einstellung für Kinder, die alles durch z.B. Zeichentrickfiguren auf spielerische Art lernen können. Der Vertrieb findet durch Werbung z.B. in der Schule oder durch soziale Netzwerke statt. Mitgliedern der Website wird es möglich sein, neue, eigene Artikel hochzuladen, die natürlich durch Admins umfassend geprüft werden.

Die Jury reagierte eher skeptisch auf Kirchpedia, denn sie sahen keine Notwendigkeit der Seite. Ihrer Meinung nach stehen ja schon genügend Artikel zu unendlich vielen Themen auf Wikipedia. Eine große Chance sahen sie jedoch in der Chat-Funktion und vor allem der Kinder-Funktion.

Der Titel der fünften Gruppe mit Edvard Kusch und Alexander Kutschke ist im Grunde selbsterklärend. „Simple Garden“ beschreibt einen gemeindeeigenen Garten für Gemüse, welches im September geerntet und beim „Großen Mahl“ gemeinschaftlich zubereitet und verspeist wird. Gemeinschaft und soziale Interaktion werden also ähnlich wie beim „Kreativtreff“ mit gemeinsamer Arbeit verbunden. Dabei sind alle Altersgruppen angesprochen. Werbung für das Projekt würden wieder die sozialen Medien, aber auch die Kirchengemeinde übernehmen. Samen und Werkzeuge werden durch Spenden und Kollekten finanziert. Lediglich eine Fläche sowie ein Lager in Form eines Schuppens müsste die Gemeinde zur Verfügung stellen.

Auch dieses Projekt wurde von der Jury relativ gut aufgenommen. Rückfragen gab es wie immer zum Thema Finanzierung und des eher blauäugigen „2€ hat Jeder“ – Mottos. Auch das Ausreichen eines 25m Zaunes für etwa 50€ bei einer ausreichend großen Gartenfläche wurde mehrfach hinterfragt. Letztlich war es Prof. Bouchard, der bei der Bewertung aufgrund der Repetition des Garten – Projektes einen Daumen nach unten gab. Denn bereits im Vorjahr, als Alexander und Edvard als Schüler der Klasse 11 im Publikum saßen, wurde ein solches Projekt vorgestellt und die Modifikationen, die die beiden anbrachten, sorgten nur partiell für eine Divergenz.

 

Als letztes wurde den Zuhörern „Luther-Kirche-Online“ vorgestellt. Die Referenten Alexander Mühlbach, Florian Kaiser und Lukas Sorge stellen sich auch ein Internetportal vor, auf dem kirchliche Termine und Videomaterial der Gottesdienste bereitgestellt werden sollen. So soll es möglich sein, einen Gottesdienst zu schauen, wenn man persönlich nicht anwesend sein kann. Außerdem soll es einen Chat geben, auf dem sich Nutzer austauschen können. Werbung geschieht durch Anzeigen im Internet oder auch durch Vermeldungen nach dem Gottesdienst.

Die Jury war größtenteils sehr begeistert und sah großes Potenzial in der Website. Sie mahnte nur noch dazu an, dass eine Möglichkeit gefunden werden müsse, welche die Datenschutzbestimmungen für die Gottesdienst-Streams legalisiert.

 

Insgesamt gab es viele gute Ideen, von einem Gospelchor bis hin zum Simple Garden. Die Bewertung und die Beurteilung der Jury waren wechselhaft, was zeigt, dass sie sich ernsthaft in das Projekt hereinzudenken versuchten. Das Endresultat der Jury war, dass sich eigentlich alle Gruppen zusammenschließen müssten, um zu einer ausgeklügelten und fehlerfreien Lösung zu finden.

Das beste Ergebnis des Abends erreichte die Gruppe „Gospelchor“, wofür diese Gruppe auch gesonderte Preise bekam.

Die Jurymitglieder hielten die Veranstaltung, ähnlich wie im letzten Jahr, für eine große Bereicherung der Schule und konnten sich von diesen Projekten, im Falle von z.B. Herrn Opitz, selbst Ideen in z.B. die Stadtplanung mitnehmen.                                                                                                                                                 

Das Event wurde zu einem gelungenen Nachmittag, denn die Referenten konnten beweisen, wie weit sie schon denken können und auf welche Ideen sie im Unterschied zu z.B. älteren Personen  kommen.

Lerntipps einer Zwölfklässlerin

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Alles auf einmal tun zu wollen, zerstört alles auf einmal

 

Ihr kennt das doch sicher. Beim Lernen Musik hören, beim Hausaufgaben Erledigen nebenbei die neueste Folge von „Breaking Bad“ schauen und noch auf eine Mail antworten. Und wenn ein Freund über WhatsApp etwas fragt, seid ihr gleich am Telefon und gebt ihm Auskunft. Wenn ihr dann am nächsten Tag im Unterricht nach den Hausaufgaben gefragt werdet, habt ihr sie entweder unvollständig oder gar nicht. Wirklich auf den Unterricht konzentrieren könnt ihr euch auch nicht, euch fehlt das konstante Hintergrundgedudel des Fernsehers oder der Musik. Im Folgenden möchte ich euch Tipps geben, wie ihr euch besser auf den Lernprozess konzentrieren könnt, bzw. wie ihr ihn euch „vereinfachen“ könnt.

Zunächst einmal ein paar Worte zum Thema Multitasking. Viele von euch glauben sicherlich, dass ein Genie ist, wer zu Multitasking fähig ist. Ganz im Gegenteil jedoch bedeutet es eher ein mangelndes Organisationstalent und die Unfähigkeit, für sich selbst Prioritäten zu setzen. Denn wer sich mit zwei Sachen gleichzeitig beschäftigt, beschäftigt sich mit keiner richtig. Es kommt dabei zu einem erheblichen Konzentrations- und Leistungsverlust, was man den Ergebnissen häufig anmerkt. Neurobiologisch wurde bewiesen, dass sich das Gehirn nur auf eine, maximal zwei komplexe Tätigkeiten konzentrieren kann, da bei der Konzentration auf eine Sache andere Sinneswahrnehmungen ausgeblendet werden. Das Gehirn wechselt beim Multitasking rasant zwischen den Aufgaben hin und her, wobei vor allem Kinder und Senioren Schwierigkeiten dabei haben. Auch wenn die Leistungsfähigkeit des Gehirns und Multitasking partiell trainierbar sind, sollte man besser eine Sache nach der anderen erledigen und dabei wichtige zuerst, weniger wichtige vielleicht auch gar nicht bearbeiten. Multitasking macht einfach nicht effizienter, produktiver oder sogar leistungsfähiger.

Um also zu vermeiden, dass ihr lernt, ohne wirklich zu lernen, also das Geschriebene zwar aufnehmt, aber nicht weiterverarbeitet und versteht, gibt es ein paar Punkte, die ihr beim Lernen beachten solltet.

  1. Konzentriert euch beim Lernen ausschließlich darauf.

Denn auch wenn es vor allem zu Anfang schwer fällt: die ständige Dauerbeschallung durch akustische und visuelle Reize hindert das Gehirn an der Informationsverarbeitung und führt zu dauerhaftem Stress. Das hat Konzentrationsprobleme auch in Ruhezeiten zur Folge.

  1. Das Hören von klassischer Musik bei geringer Lautstärke kann dennoch bei weniger anspruchsvollen Aufgaben förderlich sein, beispielsweise beim Erledigen von Hausaufgaben.
  2. Baut das Lernen in euren Alltag ein. So wird es zur Gewohnheit und ganz selbstverständlich für euch. Nehmt euch zum Beispiel jeden Abend vor dem Schlafengehen 10 Minuten Zeit, um den Unterrichtstoff der Fächer, die ihr am nächsten Tag haben werdet, noch einmal durchzugehen.
  3. Nutzt digitale Medien, um euren Lernprozess zu unterstützen. Dazu könnt ihr Lernvideos oder Dokumentationen schauen oder Fachartikel lesen, die euch vielleicht sogar interessieren.
  4. Macht regelmäßige Pausen zwischen den Lerneinheiten. Das Gehirn benötigt diese zur Verarbeitung, sonst ist es mit der Masse an Neuinformationen schnell überfordert.
  5. Vermeidet „Bulimie-Lernen“, also das sture Auswendig-Lernen von Stoff, um diesen dann in der Leistungskontrolle aufs Blatt „zu spucken“ und wieder zu vergessen.

Ich hoffe, dass euch diese Tipps helfen, euer Lernverhalten bestmöglich zu unterstützen und bessere Noten zu erzielen.

 

Paula Dethloff

 

 

Käse, Schokolade, Berge im Heidi-Stil und Uhren…

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… das zumindest waren die Erwartungen, welche die meisten von uns hegten, als wir uns
Mittwoch früh um acht am Bahnhof trafen, um endlich „unsere“ Schweizer zu besuchen.
Es sei dabei erwähnt, dass es sich um einen Ferienmittwoch handelte … nun ja.
In den Zug setzen, aus dem Fenster schauen und schlafen – so sah zumindest der Plan
aus. Dass unser Zug unterwegs warten musste, wir so über Umwege in den Anschlusszug
hetzten und dann noch einen anderen an der deutsch-schweizerischen Grenze
verpassten, konnte niemand ahnen. Nach knapp neun Stunden trafen wir also in Baden
am Bahnhof ein und wurden mit sehr viel Wiedersehensfreude von den Schülern und ihren
Eltern begrüßt. Den Abend verbrachten wir individuell in den Familien.
Donnerstag wurden wir offiziell von der Kantonschule Wettingen begrüßt und bekamen
sowohl Einführungsunterricht in die schweizerdeutsche Sprache und die anderen drei in
der Schweiz gesprochenen Sprachen (Französisch, Italienisch und Rätoromanisch) als
auch in das politische System der Schweiz. Vor allem letzteres erwies sich als durchaus
interessant, denn das System unterscheidet sich teilweise vom Deutschen. Danach ging
es in den Unterricht, gegen eins trafen wir uns in der Mensa. Ich denke, es ist nicht falsch
zu sagen, dass die Erwartungen aller übertroffen wurden, was das Kulinarische, aber auch
das Ästhetische angeht. Denn der Speisesaal befindet sich in einer Scheune, sodass alte
Balken und die alte Decke noch erkennbar sind. Auch das Essen war sehr lecker; es gab
eine große Platte mit warmem Essen für den ganzen Tisch, der bei Bedarf nachgefüllt
werden konnte, sowie ein kleines Buffet mit warmem Gemüse, Salat und Obst. Generell
waren wir alle ziemlich begeistert vom Schulgelände. Die Schule befindet sich nicht nur in
einem Gebäude, sondern ist in dem ehemaligen Kloster mit Kirche auf mehrere Gebäude
verteilt. Es gibt sogar mehrere Restaurants, eine Pizzeria und eine Brauerei mit
Biergarten. Der war aufgrund der Jahreszeit aber (leider) schon geschlossen. Die Lehrer
waren ebenfalls in Ferienwohnungen auf dem Schulgelände untergebracht. Den
Nachmittag verbrachten wir individuell. Am Abend jedoch trafen wir uns alle an einer
Burgruine in Baden und verbrachten die Zeit miteinander.

Der nächste Tag sollte ziemlich anstrengend werden, jedoch wussten wir morgens noch
nichts. Sonst wären wir möglicherweise zu Hause geblieben. Zuerst fuhren wir eine gute
Stunde Richtung Luzern. Dort angekommen stiegen wir in eine Seilbahn, die uns bis auf
1000m auf den Pilatus brachte. Sehen konnte man zwar nicht viel, denn es war tiefer,
dichter Nebel und die Temperaturen waren auch nicht wirklich angenehm, aber unterwegs
hörten wir Kuhglocken. Das hat das Alpenfeeling noch unterstrichen. Unser Ziel lag
allerdings noch weiter oben, auf 1400m. Nun galt es, die restlichen 400 Höhenmeter zu
Fuß zu überwinden.

 


Dank des Ansporns von Herrn Kollender schafften wir das in einer knappen Stunde und
wurden gut dafür belohnt (obwohl kein Chipsbaum auf uns wartete;)). Sobald wir die
Wolkendecke durchbrachen, schien die Sonne auf uns herab und wärmte uns.

Sozusagen als Belohnung bekamen wir nach einer kurzen Pause die Möglichkeit, uns im
Seilpark auszuprobieren. Es gab sogar musikalische Begleitung in Form von zwei
Alphörnern, die den Blick vom Berg ins Tal wunderschön abrundeten. Anschließend
nahmen wir die Gondel ins Tal, wieder von Wolken umgeben, und den Zug nach Hause.
Der Nachmittag und das Wochenende wurden zwar individuell von den Familien gestaltet.
Trotzdem fuhren wir, also Schweizer und Deutsche, Samstag nach Basel und
verabredeten uns für Sonntagabend zum typisch schweizerischen Raclette.
Montagmorgen mussten wir die Schulbank drücken, bevor wir in das Technorama, ein
„erlebtes“ Museum der Naturwissenschaften, nach Winterthur gingen. Das klang erst
einmal langweilig, stellte sich aber als hochinteressant heraus. Experimente zur Fliehkraft,
zur Entstehung von Blitzen, das eigene Lungenvolumen messen, Geräusche ausprobieren
– das ist nur ein winzig
kleiner Ausschnitt dessen, was alles im Technorama erlebt werden kann. Ein Besuch lohnt
sich auf jeden Fall, auch wenn man kein Fan von Physik oder Biologie ist.
Am Dienstag besuchten wir ein allerletztes Mal die Klosterschule. Insgesamt haben wir
eine große Vielzahl und Diversität an Unterrichtsstunden erlebt – von Mathe über Sport bis
hin zu Chinesisch. Den Nachmittag verbrachten wir in Baden, auf der Suche nach Käse,
um ein Stück Schweiz mit nach Hause zu nehmen. Den Abend ließen wir bei einem (von
einer heißen Quelle gespeisten) Fußbad mit Musik, vor allem aber gemeinsam ausklingen.
Ob wir es glauben wollten oder nicht – das war unser vorerst letzter gemeinsamer Abend.

Tja, und Mittwoch hieß es dann Abschied nehmen von unseren Freunden, danke sagen an
die Familien, die uns mit so viel Liebe und Wärme empfangen haben. Danke an die
Schule und die Lehrer, die ihre Türen für uns öffneten. Und natürlich danke an unsere
Lehrer, Frau Sucker und Herrn Kollender, die den Austausch wohl ebenso genossen
haben wie wir (und natürlich immer ein offenes Ohr für uns hatten). Auch wenn sie dabei
an so mancher Stelle verzweifelt sind, sei es nun, weil wir Schüler einfach faul sind oder
weil die Deutsche Bahn sich wieder einmal von ihrer pünktlichsten Seite gezeigt hat
(sollten je ein paar helfende Hände und ein Sack Steine gebraucht werden …)
Hoffen wir, dass dieser Austausch noch viele Jahre bestehen bleibt.


Paula Dethloff und Hagen Drescher


PS: Einige Schüler der Kantonschule Wettingen interviewten unsere Schüler, hier der Link
dazu: https://youtu.be/s7giUrGJjzE

 

Einladung zur 4. Schülerratssitzung

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Liebe Klassen- und Kurssprecher*innen,

hiermit laden wir euch zur vierten Schülerratssitzung ein. Diese ist für Montag, den 26.11.2018 in der 1. und 2. Stunde angesetzt und wird im Mehrzweckraum des Anbaus stattfinden. An unserer Sitzung werden der Schulsozialarbeiter Herr Urmoneit-Mättig und unsere Vertrauenslehrerin Frau Sickert teilnehmen.

Folgende Tagesordungspunkte sind geplant:

  1. Begrüßung und Vorstellung der Tagesordnung
  2. Anträge zur Tagesordnung
  3. Kommunikation und Zusammenarbeit im Schülerrat
  4. Vorstellung des Schulsozialarbeiters
  5. Sauberkeit im Schulhaus
  6. Informationen zur Neugestaltung des Schulhofes
  7. Getränkeversorgung
  8. Informationen zum Arbeitsraum
  9. „Open Space“ für die Bearbeitung tagesaktueller Anträge, Diverses
    (Änderungen sind jederzeit vorbehalten)

Wenn ihr Fragen zur Tagesordnung habt oder diese um einen Antrag erweitern wollt, könnt ihr uns gerne ansprechen oder uns eine Mail an schuelerrat@pestalozzi-gymnasium-heidenau.info schreiben.

Die Klassensprecher*innen der 5. und 6. Klassen finden sich bitte selbstständig am Sitzungsort ein und werden nach der Sitzung wieder in die Außenstelle begleitet.

Viele Grüße

Euer Schülersprecher-Team

Chorlager 2018 in Sebnitz

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Singen von früh bis abends, Einzelstimmprobe, Gesamtprobe, Stimmbildung und Teambuilding und jede Menge Spaß, so könnte man all das zusammenfassen, was die 82 Sängerinnen und Sänger vom 8.-10.11.2018 im Chorlager in Sebnitz gemacht haben.

Fragt man hingegen den einen oder anderen persönlich, bekommt man stets ein breites Lächeln und eine umfangreiche Beschreibung vom Ausprobieren verschiedener Klänge und Tempi, von Gestaltungsmöglichkeiten, vom Singen vertrauter bekannter und unbekannter Weihnachtslieder, vom gemeinsamen Kennenlernen, vom Wettstreit der Stimmgruppen, dem Herausfinden ihrer Eitelkeiten…

Also fragen lohnt sich, spätestens bei einem der vielen Auftritte oder Konzerte des Jugendchores (14./15.12. Weihnachtssingen, 19.12. Kirche Dohna, 21.12. Hbf Dresden).

Störung Telefonanschluss

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Sehr geehrte Eltern, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Schüler,

derzeit kann unsere Schule telefonisch nicht zuverlässig erreicht werden, da eine Störung des Telefonanschlusses vorliegt.
Sollte eine Erreichbarkeit unter der bekannten Telefonnummer 03529-512371 nicht möglich sein, wählen Sie bitte 03529-535560 oder schicken Sie eine Mail an das Sekretariat: sekr.pestalozzi@schulen-heidenau.de<mailto:sekr.pestalozzi@schulen-heidenau.de>.
Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Erik Richter
Stellvertretender Schulleiter
Pestalozzi- Gymnasium Heidenau
Hauptstr. 37
01809 Heidenau
Tel.: 03529-512371